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Nachhaltigkeit in der Verwaltung
Göttingen hat in 2020 die Resolution des Deutschen Städtetages mit dem Titel Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung: Nachhaltigkeit auf kommunaler Ebene gestalten unterzeichnet. Die Stadtverwaltung fängt dabei nicht von Null an, sondern kann auf bestehende Prozesse und Strukturen aufbauen oder diese neu beleben. Die unterschiedlichen Organisationseinheiten tragen hierbei auf vielfältige Weise und mit ihrer unterschiedlichen Fachexpertise zur Gestaltung von Nachhaltigkeit in der Kommune bei.
Nachhaltigkeit umfasst alle Aufgabenbereiche der Verwaltung und Politik. Die vier Dezernate für „Finanzen, Ordnung & Feuerwehr“ oder „Personal, Schule & Jugend“ sowie „Kultur & Soziales und „Planen, Bauen & Umwelt“ tragen durch ihre Arbeit zu Erreichung einzelner UN-Nachhaltigkeitsziele bei – so auch die einzelnen Referate oder die städtischen Gesellschaften. Die Stadt Göttingen hat seit Januar 2021 ebenfalls ein eigenes Referat für Nachhaltige Stadtentwicklung, welches diese Querschnittsaufgabe unter anderem strategisch koordiniert.
Die folgende Grafik gibt Aufschluss darüber, wo welche SDGs innerhalb der Verwaltung vorrangig verortet werden können.
Der Bund zeichnet jährlich mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis das Engagement von Kommunen in Sachen nachhaltiger Entwicklung aus. Die Stadt Göttingen hat sich in 2021 mit einem umfangreichen Portfolio an zukunftsweisenden Projekten und Konzepten beworben und kam damit unter die Finalist*innen für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2022. Ein Überblick über die nachhaltigen Aktivitäten der Verwaltung ist hier einzusehen.

Nach dem Niedersächsischen Klimagesetz (NKlimaG) § 18 sind Kommunen verpflichtet bis Ende 2025 ein Konzept für eine „Klimaneutrale Verwaltung bis 2040“ zu erstellen. Weitere Informationen dazu gibt es hier.

