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Cool Cities - Hitzeanpassung in der Stadt
Hintergrund
Als Folge des menschengemachten Klimawandels ist Göttingen mit häufigeren, länger anhaltenden und wärmeren Temperaturen konfrontiert. Anzahl und Intensität der Hitzetage nehmen zu. In städtischen Gebieten ist die Lufttemperatur vor allem nachts um 4 bis 7 °C höher als im Umland. Der daraus resultierende Hitzestress kann zu gesundheitlichen Problemen führen, wichtige wirtschaftliche Funktionen beeinträchtigen und sich auf die Lebensqualität in unseren Städten auswirken.
Das EU-Projekt Cool Cities
Die Stadt Göttingen ist seit Oktober 2023 Teil des EU-Projekts Cool Cities. Das Ziel: Kühle Routen und Orte in den Stadtgebieten der Projektpartner identifizieren und schaffen und damit den Hitzestress der Bürger*innen reduzieren.
Cool Cities dient dem Erfahrungs- und Wissensaustausch der beteiligten Akteure, denn Hitzestress ist ein relativ neues Phänomen in der Nordseeregion und es gibt Unterschiede in den Erfahrungen und Kenntnissen der Partnerstädte sowohl in der Stadtplanung als auch in der Politik. Der Umgang mit Hitze in Städten ist ein komplexes Thema, da verschiedene Bereiche des städtischen Lebens unterschiedliche Strategien im Umgang mit Hitze erfordern und nicht isoliert voneinander betrachtet werden können. Wirksame infrastrukturelle Maßnahmen sind weitgehend bekannt (z.B. mehr und wasseroptimierte Baumstandorte, dezentrale Regenwasserbewässerung etc.). Weniger klar ist, wie diese Maßnahmen mit anderen städtischen Herausforderungen in Einklang gebracht werden können.
Projektpartner
Im Projekt Cool Cities arbeitet ein Konsortium aus lokalen/regionalen Behörden (neben Göttingen auch Arnhem NL, Middelburg NL, Rotterdam NL, Sint-Niklaas BL, Göteborg SW, Saint-Omer FR), einer Agentur (ZEBAU, Hamburg) und zwei Forschungseinrichtungen (Hogeschool Amsterdam, HafenCity Universität Hamburg) daran nachhaltige Strategien im Umgang mit Hitze zu erproben.

